Sarah Mirk
© privat

Gast des ilb 2021.

Bibliographie

Sex from Scratch
Making Your Own Relationship Rules
Microcosm
Portland, 2014


Open Earth
[III. Eva Cabrera u. Claudia Aguirre]
Limerence Press
Portland, 2018


You Do You
Finding Out Your Body, Dating, and Sexuality
Lerner
Minneapolis, 2019


Guantánamo Voices
True Accounts from the World’s Most Infamous Prison
[Hg.]
Abrams
New York, 2020


Year of Zines
Eigenverlag, 2020


In/Vulnerable
[Mit Amanda Pike]
[Ill: Thi Bui]
The Nib/Reveal, 2020

Sarah Mirk [ USA ]

Sarah Mirk arbeitete nach einem Studium der Geschichte am Grinnell College, Iowa, als Reporterin für alternative Wochenzeitungen wie »The Stranger« und »The Portland Mercury«, wo sie vorwiegend über politische Themen berichtete. Von 2013 bis 2017 war sie Online-Redakteurin der Organisation für Feminismus und Popkultur Bitch Media, anschließend für The Nib, eine Website für Grafikjournalismus, die vor allem Geschichte, Politik und Gender thematisiert. Dort war sie u. a. Autorin der Animationsserie »The Nib«, deren erste Staffel neun Millionen Mal aufgerufen wurde. Die von ihr auf dieser Plattform herausgegebenen Comics waren 2020 für zwei Eisner Awards nominiert.
Sarah Mirk ist Autorin mehrerer Bücher, darunter »Oregon History Comics« (2012), ein zehnbändiges Set kleiner Graphic Books über wenig bekannte Vorfälle in der 153-jährigen Geschichte des US-Bundesstaates. Ihr humorvoller Liebes- und Dating-Leitfaden »Sex from Scratch. Making Your Own Relationship Rules« (2014) gibt zahlreiche Tipps sowohl für Singles als auch für Menschen in offenen Beziehungen, Eltern sowie Menschen, die keine Kinder bekommen wollen. 2018 veröffentlichte Sarah Mirk zusammen mit Eva Cabrera und Claudia Aguirre die Graphic Novel »Open Earth«, einen queeren Science-Fiction-Comic über eine polyamore Beziehung. »You Do You. Finding Out Your Body, Dating, and Sexuality« (2019) soll Teenagern helfen, Entscheidungen über ihren eigenen Körper in einer sich ständig verändernden Welt von Identitäten, Emotionen und Erwartungen zu treffen. Der Text stellt Fragen zu Geschlecht und sexueller Orientierung und sortiert auch deren Begrifflichkeiten neu. Die Graphic Novel »Guantánamo Voices. True Accounts from the World’s Most Infamous Prison« erschien 2020. Zusammen mit Bildkünstler*innen erzählt Sarah Mirk in einer Reihe von illustrierten Interviews von zehn Menschen, die als Häftlinge, Anwälte, Sozialarbeiter oder Militärangehörige im berüchtigten Terroristen-Gefängnis der USA waren. 2019 kreierte Sarah Mirk ein Zine pro Tag, eine Auswahl von hundert davon wurde im Eigenverlag unter dem Titel »Year of Zines« (2020) veröffentlicht.
Sarah Mirk arbeitet auch als Digital Engagement Producer für »Reveal« am Center for Investigative Reporting. Sie war Co-Autorin der Comicserie »In/Vulnerable« über die sozialen Folgen der Covid-19-Pandemie in den USA, die 2021 mit dem Robert F. Kennedy Journalism Award ausgezeichnet wurde. Sarah Mirk rezensiert Graphic Novels für »Publisher's Weekly« und hält an Hochschulen landesweit Vorträge über Feminismus, Medien und Aktivismus. Sie ist außerordentliche Professorin im MFA-Programm für Kunst und soziale Praxis der Portland State University, wo sie ein Graduiertenseminar zum Thema Schreiben und Forschen gibt, und lebt in Portland.

https://www.mirkwork.com